Archiv der Kategorie: Literatur

Wem zwölfe reichen, dem ist nicht zu helfen!

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Logo des Kinderdorfs im Web

Wer kennt nicht „Emil und die Detektive“, „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Das doppelte Lottchen“? Kästners Ruhm gründet auf Kinderbüchern und -filmen. Sein Herz für Kinder zeigte er aber auch, als er seinen Namen und Nachlass einem Kinderdorf überließ. Wenn wir diesmal bei „Leben Lesen“ sein poetisches Meisterwerk „Die dreizehn Monate“ präsentieren, dann gehen alle Spenden-Einnahmen aus unserer literarischen Soirée an diese Einrichtung in Oberschwarzach bei Schweinfurt. Natürlich wird es auch ein Abend mit Geschichten und Anekdoten über den gebürtigen Dresdner, berühmten Berliner, einsamen Münchner.

Der gelernte Schauspielregisseur Immo Sennewald nennt die lyrische Reise durch die Jahreszeiten eines seiner „Herz-Stücke“. Folgen Sie ihm vom Oktober aus –

„Willst du nicht die Rosen grüßen?genuss2cut

Lass den Herbst nicht dafür büßen

Dass es Winter werden wird…“ –

bis zum „Dreizehnten von Zwölfen“:

„Wie säh er aus, wenn er sich wünschen ließe?

Schaltmonat wär‘, vielleicht „Elfember“ hieße?“

Dazu gibt‘s musikalische Improvisationen: Swing, Jazz, Chanson

Am 3. November 2017, 20.30 Uhr im Kaminzimmer des „Atlantic Parkhotel“, Goetheplatz 3 in 76530 Baden-Baden

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Weihnachtsgeschichten

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Rilke-Abend im März und April 2016

Annegret und Bernd Müller (Gesang, Gitarre) und Achim Quellmalz (Klarinette) gestalten inzwischen gemeinsam mit mir unsere Literaturabende im Atlantic Parkhotel in Baden-Baden. Seit 2013 gehört dazu auch der Nachmittag des 24.12.; mit Geschichten und Liedern stimmen wir auf den Heiligen Abend ein. Auf Nussknacker und Mausekönig“ von E.T.A. Hoffmann folgte 2014 „Weihnachtsschmuck: Friede – Freude – Eierkuchen?“, ein unterhaltsamer Dialog zwischen Bruder und Schwester, die sich ihrer Kindheit erinnern. Die Geschichte ist in meinem literarischen Weblog veröffentlicht. Lachend über schräge Episoden aus Zeiten des Mangels fragen sich die Geschwister: Könnten wir uns andererseits heute noch so von der Weihnacht verzaubern lassen? Was ist geblieben vom Entzücken, von der Stimmung jener Jahre, als kleinste Geschenke die Augen leuchten ließen?

Hotelgästen und Hotelleitung gefiel das so gut, dass sie sich einen alljährlichen „Weihnachtskaffee“ im Kaminzimmer wünschen. 2015 amüsierten sie sich über „Die Weihnachtshasserin“. Eine Probe dazu habe ich  als Video auf YouTube hochgeladen. Das Programm für 2016 wird noch nicht verraten.

 

Keine Angst vor netten Leuten

 

Der gelernte Jurist Kurt Tucholsky wurde durch seine spitze Feder berühmt. Als Kritiker und Kommentator in der „Weltbühne“ spießte er in den wilden zwanziger und den frühen dreißiger Jahren schlechte Texte, alte Krieger und junge Schwadroneure auf – er machte sich aber auch über Menschliches-Allzumenschliches lustig.

 

Der gelernte Schauspielregisseur Immo Sennewald lässt „Tuchos“ satirisches Feuerwerk wieder funkeln, zündet seine Pointen und macht mit aktuellen Texten neue Leuchtraketen scharf. Dazu gibt‘s musikalische Improvisationen: Swing, Jazz, Chanson.

30. Dezember 2016, 20 Uhr  im Kaminzimmer des „Atlantic-Parkhotel“, Gotheplatz 3, 76530 Baden-Baden

Freunde oder bloß fb?

Wohnort, Heimat, ZufluchtFraglos war’s eine wichtige Erfahrung, fraglos waren unter den fb-Kontakten, etwas hochtrabend Freunde geheißen, wirklich interessante, kluge, poetische, witzige Menschen mit lesenswerten Texten und ansehnlichen Fotos, aber nach sieben Jahren (wie die Zeit vergeht!) kann ich dem „Sozialen Netzwerk“ nur noch wenig abgewinnen, es frisst andererseits unverhältnismäßig viel Zeit, betrachte ich auch nur das rasche „Drüberscrollen“ bei Banalitäten, Pöbeleien, Panikmache, -zigfach Geteiltem, Werbung, … .
Drum habe ich meinen fb-Account heute stillgelegt. Wer wirklich an meinen Gedanken, Reflexionen, Pointen, Fotos interessiert ist, findet meinen Weblog – und kann den direkten Meinungsaustausch suchen, dafür gibt’s obendrein die „Literatur“-Community bei google+, twittern werde ich auch bisweilen.

Viel besser gefällt mir der persönliche Umgang mit Freunden: Er ist unersetzlich, es kann einer gar nicht genug Zeit darauf verwenden, Freundschaften zu pflegen, die den Namen verdienen, noch dazu, da seine Lebensspanne erkennbar gegen Null geht. In diesem Sinn: Willkommen hier oder bei meinen Veranstaltungen etwa im „Atlantic Parkhotel“ in Baden-Baden. Die nächste wird am 14. Oktober sein und hat den Titel „Keine Angst vor netten Leuten“. Satirische Texte von Tucholsky bis heute stehen auf dem Programm.